Die CDU Neu-Isenburg lädt alle Bürgerinnen und Bürger am Samstag, den 2. Januar, um 11.00 Uhr zu einem Sektumtrunk in die CDU-Geschäftsstelle, Bahnhofstraße 19, ein. Die Christdemokraten werden das vergangene Jahr Revue passieren lassen, mit ihren Gästen
Neuigkeiten
09.03.2019, 10:35 Uhr
CDU fordert beschleunigte Umsetzung des Radverkehrskonzepts durch Fahrradstraßen





Seit etwas mehr als einem Jahr beraten die Stadtverordneten über die zukünftige Gestaltung der Mobilität in Neu-Isenburg. Für die CDU ist bei der Gestaltung der zukünftigen Mobilität in Neu-Isenburg wichtig, gleichberechtigt für alle Verkehrsteilnehmer, Angebote bereit zu stellen. Die grundsätzliche Erkenntnis, dass bei weiter steigenden Einwohnerzahlen und Arbeitsplätzen in unserer Stadt, die Kapazität für den motorisierten Individualverkehr irgendwann erschöpft ist, erfordert eine neue Ausrichtung in der Verkehrsplanung. In diesem Zusammenhang möchte die CDU-Fraktion nun die bereits im 2015 vorgelegten Radverkehrskonzept enthaltenen Maßnahmen zur Errichtung von Fahrradstraßen jetzt vorziehen. Die aus dem laufenden Mobilitätskonzept erarbeiteten Vorschläge, wie die Umsetzung der RTW, Umstellung von Signalanlagen aber auch die Einrichtung von Umgehungsstraßen, werden von der CDU zwar befürwortet, bedürfen aber noch Antworten zur Umsetzung und Finanzierung, um sie final beschließen zu können, erklärt Dr. Oliver Hatzfeld.

Die Maßnahmen zur Förderung der Attraktivität des Radverkehrs, die jetzt bereits umgesetzt werden könnten, rücken deshalb in den Fokus der CDU Fraktion.

Um den Radfahrern in Neu-Isenburg dabei ein echtes und attraktives Angebot zu machen, soll geprüft werden, ob es möglich ist, jeweils in Nord/Süd, als auch in Ost/West-Richtung, eine zentrumsnahe Fahrradstraße mit Anbindung an die überregionalen Fahrradwege auszuweisen.

Ein entsprechender Prüfauftrag wurde zusammen mit den Koalitionspartnern von Bündnis 90 die Grünen und FWG jetzt gestellt. Durch attraktive Angebote kann der Anteil des Radverkehrs am Gesamtverkehr gesteigert werden. Viele Kommunen bereiten die Einrichtung von Fahrradstraßen vor oder sind bereits in der Umsetzung. In einigen Kommunen liegt der Anteil des Radverkehrs bei über 30%, in Neu-Isenburg aktuell bei ca. 9%. Ein Wert, der sich sicherlich verbessern lassen kann, so Patrick Föhl Fraktionsvorsitzender der CDU.

 

„Mit der Einrichtung der Fahrradstraßen schon jetzt, wird der Umstieg auf alternative Mobilität in der Zukunft erleichtert und attraktiv“, so Oliver Gröll, verkehrspolitischer Sprecher der CDU Fraktion. Im späteren Verbund, mit neuen ÖPNV Verbindungen wirkt der Ausbau auch verkehrsberuhigend. Dabei gilt es immer, den Individualverkehr am Fluss zu halten. Durch die kostengünstige Schaffung von attraktiven Fahrradstraßen, sollte es im Sinne verbesserter Bedingungen für alle Verkehrsteilnehmer möglich sein, die Nutzung von alternativen Verkehrsmitteln zum PKW zu steigern.

aktualisiert von Joachim Grosspersky, 09.03.2019, 22:42 Uhr

Diese Seite in einem sozialen Netzwerk veröffentlichen:

  • Twitter
  • Facebook
  • MySpace
  • deli.cio.us
  • Digg
  • Folkd
  • Google Bookmarks
  • Yahoo! Bookmarks
  • Windows Live
  • Yigg
  • Linkarena
  • Mister Wong
  • Newsvine
  • reddit
  • StumbleUpon