CDU Stadtverband Neu-Isenburg | Neu-Isenburg, Gravenbruch, Zeppelinheim
 
Neuigkeiten
23.05.2019, 08:27 Uhr | Übersicht | Drucken
Jahrhundertentscheidung zur Mobilität für Neu-Isenburg
Mobilitätskonzept 2030 mit großer Mehrheit beschlossen

Mehr als zwei Jahre intensiver Beratungszeit brachten ein gutes Ergebnis für die Zukunft Neu-Isenburgs. Das Mobilitätskonzept 2030 und somit eine Neugestaltung der zentralen Ost-West-Achse der Stadt sind beschlossen worden und nun auf dem Weg der Umsetzung. Neben den Anforderungen des KFZ-Verkehrs wird auch den Anforderungen des Radverkehrs und des ÖPNV, mit der Regionaltangente West (RTW) bis ins Birkengewann, Rechnung getragen. 



„Gerade die CDU Fraktion hat sich diese Entscheidung nicht leicht gemacht“, so Dr. Oliver Hatzfeld stellv. Fraktionsvorsitzender der CDU Fraktion. Eine intensive Beratung, mit den für die Planung verantwortlichen Fachleuten, wie dem Büro Habermehl und Follmann, VKT (Verkehrsplanung Köhler und Taubmann) und nicht zuletzt dem verantwortlichen Geschäftsführer der RTW Planungsgesellschaft Horst Amann, sind der Entscheidung der CDU Fraktion voraus gegangen. Jedoch erst die abermalige Diskussion und Ergebnispräsentation in der Bauausschusssitzung vom 8. Mai, brachten die entscheidende Klarheit für die Zustimmung des Projektes. Eine Beantwortung der RTW Planungsgesellschaft zu Details der Nutzen-/Kostenanalyse gab dann den letztendlichen Ausschlag zur Zustimmung. 

Patrick Föhl Fraktionsvorsitzender der CDU ergänzt: „Für die CDU war es wichtig, vor der Entscheidungsfindung alle Fakten auf dem Tisch und intensiv diskutiert zu haben. Die Antworten der Befürworter aber auch die Fragen und Bedenken der Gegner der RTW waren und sind uns wichtig. Uns ist vollkommen klar, dass wir mit der Umsetzung des Mobilitätskonzeptes 2030 und der Verlängerung der RTW, eine für die Zukunft von Neu-Isenburg weitreichende Entscheidung getroffen haben.“ Drei Themenbereiche waren dabei für die CDU besonders wichtig.
Wie können wir einen weiteren Anstieg des
Durchgangsverkehrs verhindern und wie schaffen wir es möglichst viel Verkehr, der seine Quelle und/oder sein Ziel nicht in Neu-Isenburg hat um die Stadt herumleiten um mehr Lebensqualität für unsere Bürger zu erreichen. Wie gestaltet sich der zur Verfügung stehende Straßenraum und wie wird sich das Gesamtbild von Neu-Isenburg verändern. Mit welchen Kosten für die Stadt wird zu rechnen sein und welches Ergebnis wird die zukünftige Nutzen-/Kostenberechnung bringen.

„Hinsichtlich der möglichen Verkehrsbelastungen bis 2030 standen die Ergebnisse durch umfangreiche Analysen und Berechnungen fest. So würde der individuelle Personenverkehr bis 2030 ohne Maßnahmen der Stadt um ca. 40.000 Fahrten in 24 Stunden ansteigen. Eine Belastung für Neu-Isenburgs Bürgerinnen und Bürger von über 171.000 Fahrbewegungen in 24 Stunden, Stau-, Lärmbelästigung- und Luftverschmutzung inbegriffen. Eine Entwicklung, für die man dringend adäquate und zukunftsfähige Lösungen braucht“, erklärt Oliver Gröll, Verkehrspolitischer Sprecher der CDU Fraktion. Bei vertiefender Betrachtung der Zahlen bis 2030 wurde schon früh sichtbar, dass nur ein Maßnahmenpaket, die erwünschten Verbesserungen bringen kann. „Für die CDU bleibt es wichtig, dass der Verkehr für alle Teilnehmer fließend bleibt und es nicht zu zusätzlichen Staus und Belastungen kommt“, so Oliver Gröll weiter. Ein umfassendes Maßnahmenpaket, so wie es das Mobilitätskonzept 2030 vorsieht, ist nötig um dieses Ziel erreichen zu können.  

„Darüber hinaus forciert die CDU eine erweiterte Umfahrungslösung im Süden der Stadt genauso wie eine Umfahrungslösung im Nord-Osten der Stadt, die als Prüfung beauftragt wurde, um die Stadt noch weiter von Durchgangsverkehr zu entlasten“, ergänzt Patrick Föhl. 

„Mit dem vorgestellten Kostenanteil Neu-Isenburgs zur Umsetzung der RTW kann man durchaus leben. Betrachtet man isoliert die Kosten für die RTW bis ins Birkengewann, so liegt man kaum höher, als die Kosten, die auf die Stadt bei einer ohnehin fälligen grundhaften Erneuerung der Carl-Ulrich und Friedhofstraße zugekommen wären, da diese bereits älter als 25 Jahre sind“, so Dr. Oliver Hatzfeld. 

Die CDU ist sich bewusst, dass die gefällte Entscheidung auch eine Entscheidung für zukünftige Generationen ist. Mit der Umsetzung des Mobilitätskonzepts 2030 wurde, auch im Hinblick einer diskutierten Regionaltangente Ost und der möglichen Anbindung von Gravenbruch und Heusenstamm an die RTW, ein generationsübergreifender Lösungsansatz gefunden.  

„Die nun beschlossenen Maßnahmen basieren auf der Erkenntnis, dass eine Kapazitätserweiterung des motorisierten Individualverkehrs, schon technisch, keine Lösung für den zunehmenden Verkehr und die Mobilität in unserer Stadt bieten können. Stattdessen ist es gelungen, unter Beteiligung der Bürger, einen städtebaulich attraktiven Lösungsansatz zu finden, der zum ersten Mal im Streckenbereich ein gleichberechtigtes Angebot für alle Verkehrsteilnehmer bietet. Damit erfolgt eine wichtige Weichenstellung für die Mobilität der Zukunft“, erläutert Dr. Oliver Hatzfeld abschließend.

 



aktualisiert von Joachim Grosspersky, 29.05.2019, 09:59 Uhr

Diese Seite in einem sozialen Netzwerk veröffentlichen:

  • Twitter
  • Facebook
  • MySpace
  • deli.cio.us
  • Digg
  • Folkd
  • Google Bookmarks
  • Yahoo! Bookmarks
  • Windows Live
  • Yigg
  • Linkarena
  • Mister Wong
  • Newsvine
  • reddit
  • StumbleUpon
   
Impressionen
News-Ticker
Termine

CDU Landesverband
Hessen
Ticker der
CDU Deutschlands
0.05 sec.